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Kurdisch-Übersetzungen von spezialisierten Kurdisch-Übersetzern (Muttersprachlern)

Unsere Qualität – Ihre Sicherheit

Vom Auftragseingang bis zur Lieferung – unser Übersetzungsbüro arbeitet mit einer unternehmenseigenen Projektmanagementsoftware, die an die Normen ISO 9002 und DIN 2345 sowie an die Norm der europäischen Branchenorganisation EUTAC angelehnt ist. Hinsichtlich Vollständigkeit und formaler Gestaltung werden alle Übersetzungen konform mit der Europäischen Norm EN 15038 angefertigt.

Unsere Kurdisch-Fachübersetzer übertragen alle Inhalte ohne Sinnverlust in die jeweilige Sprache. Zusätzlich stimmen sie die Übersetzungen exakt auf die entsprechende Zielgruppe ab, wobei Stil und tonale Färbung des Ausgangstextes erhalten bleiben.

Der Einsatz modernster Technik erlaubt zudem die Wiederverwendbarkeit bereits überprüfter Sätze sowie die Kontrolle der einheitlichen Übersetzung Ihrer Fachterminologie. Dadurch erhalten Ihre Kurdisch-Übersetzungen einen gleichbleibenden Sprachstil. Ihre Terminologievorgaben, Anmerkungen und Korrekturen werden von uns in Datenbanken erfasst und bei allen Arbeiten berücksichtigt.

Unsere Fachgebiete: EDV, Wirtschaft, Recht, IT, Bankwesen, Bauwesen, Architektur, Chemie, Biochemie, Medizin, Pharmazie, Marketing, Kommunikation, Werbung. Qualitätssicherung inklusive.

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Die kurdische Sprache – Besonderheiten und Verbreitung

Die kurdischen Sprachen gehören zu der nordwest-iranischen Gruppe der indogermanischen Sprachfamilie und werden vornehmlich in Teilen des Iran, des Irak, Syriens und der Türkei gesprochen. Die Sprecher sind überwiegend Kurden. Die kurdischen Sprachen bilden sich aus Kurmandschi, Südkurdisch und Sorani.

Unterschieden werden allgemein die Dialekte Nordkurdisch, Zentralkurdisch und Südkurdisch:

Nordkurdisch (Kurmandschi)

Nordkurdisch (kurd. Kurmanji) ist die am weitesten verbreitete kurdische Sprache. Sie wird in der Türkei, in Syrien, Irak und Iran sowie in Armenien, im Libanon und in einigen ehemaligen Sowjetrepubliken von etwa (8–10 Mio.) Menschen gesprochen. Nordkurdisch wird seit den 1930er Jahren vorwiegend im kurdisch-lateinischen Alphabet geschrieben und durchläuft gerade einen Prozess des Sprachausbaus.

Dabei wird versucht, den Dialekt Botani aus Botan in Cizre (Cizîr) zur Hochsprache auszubauen. Dieser Dialekt wurde von Kamuran Bedirxan in den 1920er Jahren als Grundlage für sein Buch über die kurdische Grammatik benutzt. Auch werden viele türkische und arabische Lehnwörter durch kurdische Wörter aus anderen Hauptdialekten ersetzt.

Zentralkurdisch (Sorani)

Sorani (Zentralkurdisch) wird im Süden der Autonomen Region Kurdistans und im Westiran von etwa 5 Mio. Menschen gesprochen.

Zur Schreibung des Zentralkurdischen wird meist die arabische Schrift mit Sonderzeichen verwandt, zunehmend aber auch das kurdisch-lateinische Alphabet. Es gibt sehr viele Schriftstücke in diesem Dialekt.

Die Ausbreitung des Dialektes ist eng mit der Herrschaft der Baban-Dynastie von Suleymania verbunden. Die wirtschaftliche Kraft der Stadt verbreitete das Zentralkurdische in der Region und verdrängte somit das ältere Hewramani und Gorani. Heute wird das Zentralkurdische auch als Quelle für Wortschöpfungen des Nordkurdischen benutzt.

Südkurdisch (Kelhuri)

Zusammen mit den beiden kurdischen Hauptdialekten bildet das Südkurdische (Kelhuri) die genetische Einheit der kurdischen Sprachen. Es wird im Westiran (Ilam und Kermanschah) und im Osten des Nordiraks (Süd-Chanaqin, Kirind und Qorwaq) von etwa 3 Mio. Menschen gesprochen. Die Sprecher des Südkurdischen sind überwiegend schiitische Kurden.