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Weißrussisch-Übersetzungen von spezialisierten Weißrussisch-Übersetzern (Muttersprachlern)

Unsere Qualität – Ihre Sicherheit

Vom Auftragseingang bis zur Lieferung – unser Übersetzungsbüro arbeitet mit einer unternehmenseigenen Projektmanagementsoftware, die an die Normen ISO 9002 und DIN 2345 sowie an die Norm der europäischen Branchenorganisation EUTAC angelehnt ist. Hinsichtlich Vollständigkeit und formaler Gestaltung werden alle Übersetzungen konform mit der Europäischen Norm EN 15038 angefertigt.

Unsere Weißrussisch-Fachübersetzer übertragen alle Inhalte ohne Sinnverlust in die jeweilige Sprache. Zusätzlich stimmen sie die Übersetzungen exakt auf die entsprechende Zielgruppe ab, wobei Stil und tonale Färbung des Ausgangstextes erhalten bleiben.

Der Einsatz modernster Technik erlaubt zudem die Wiederverwendbarkeit bereits überprüfter Sätze sowie die Kontrolle der einheitlichen Übersetzung Ihrer Fachterminologie. Dadurch erhalten Ihre Weißrussisch-Übersetzungen einen gleichbleibenden Sprachstil. Ihre Terminologievorgaben, Anmerkungen und Korrekturen werden von uns in Datenbanken erfasst und bei allen Arbeiten berücksichtigt.

Unsere Fachgebiete: EDV, Wirtschaft, Recht, IT, Bankwesen, Bauwesen, Architektur, Chemie, Biochemie, Medizin, Pharmazie, Marketing, Kommunikation, Werbung. Qualitätssicherung inklusive.

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Die weißrussische Sprache – Besonderheiten und Verbreitung

Das Weißrussische (neuere Bezeichnung: Belarussisch) wird von ca. 7,9 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen. Von diesen lebt eine Minderheit in Polen bei Białystok, die Mehrheit jedoch in Weißrussland, wo es neben dem Russischen eine der beiden Amtssprachen ist.

Das Weißrussische ist zusammen mit dem Russischen und dem Ukrainischen eine der drei ostslawischen Sprachen, die sich im Mittelalter aus einer gemeinsamen Vorgängersprache entwickelt haben. Diese wird oft als „Altrussisch“ bezeichnet, was aber irreführend ist, weil es eine Priorität des Russischen suggeriert – vorzuziehen ist der Ausdruck „Altostslawisch“.

Der gegenwärtige Stand ist der, dass die weißrussische Schriftsprache nur von einer kleinen intellektuellen Schicht in den Städten gesprochen wird. Auf dem Land sind weißrussische Dialekte verbreitet, der größte Teil der Stadtbevölkerung spricht eine Übergangsform zwischen dem Weißrussischen und dem Russischen, die abwertend als Trasjanka („Viehfutter“) bezeichnet wird.

Im Bildungssystem ist das Weißrussische nur schwach verankert, im Sommer 2003 wurde gegen den starken Widerstand der Schüler und Lehrer das einzige Gymnasium mit weißrussischer Unterrichtssprache geschlossen. Nach Einführung des Weißrussischen als einziger Amtssprache im Zuge der politischen Unabhängigkeit (1991) erfolgte eine kurze Blüte, „Wiedergeburt“ (weißrussisch „Adradschenne“) genannt, die aber durch die Einführung des Russischen als weiterer Amtssprache durch Präsident Lukaschenka im Jahre 1994/95 wieder endete. Die Zukunftsprognose ist eher düster, viele Weißrussen befürchten, dass ein völliges Aufgehen des Weißrussischen im Russischen fast nicht mehr zu verhindern ist.