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Norwegisch-Übersetzungen von spezialisierten Norwegisch-Übersetzern (Muttersprachlern)

Unsere Qualität – Ihre Sicherheit

Vom Auftragseingang bis zur Lieferung – unser Übersetzungsbüro arbeitet mit einer unternehmenseigenen Projektmanagementsoftware, die an die Normen ISO 9002 und DIN 2345 sowie an die Norm der europäischen Branchenorganisation EUTAC angelehnt ist. Hinsichtlich Vollständigkeit und formaler Gestaltung werden alle Übersetzungen konform mit der Europäischen Norm EN 15038 angefertigt.

Unsere Norwegisch-Fachübersetzer übertragen alle Inhalte ohne Sinnverlust in die jeweilige Sprache. Zusätzlich stimmen sie die Übersetzungen exakt auf die entsprechende Zielgruppe ab, wobei Stil und tonale Färbung des Ausgangstextes erhalten bleiben.

Der Einsatz modernster Technik erlaubt zudem die Wiederverwendbarkeit bereits überprüfter Sätze sowie die Kontrolle der einheitlichen Übersetzung Ihrer Fachterminologie. Dadurch erhalten Ihre Norwegisch-Übersetzungen einen gleichbleibenden Sprachstil. Ihre Terminologievorgaben, Anmerkungen und Korrekturen werden von uns in Datenbanken erfasst und bei allen Arbeiten berücksichtigt.

Unsere Fachgebiete: EDV, Wirtschaft, Recht, IT, Bankwesen, Bauwesen, Architektur, Chemie, Biochemie, Medizin, Pharmazie, Marketing, Kommunikation, Werbung. Qualitätssicherung inklusive.

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Die norwegische Sprache – Besonderheiten und Verbreitung

Die norwegische Sprache gehört zum nordgermanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Norwegisch wird von etwa 5 Millionen Norwegern als Muttersprache gesprochen, von denen der größte Teil in Norwegen lebt, wo es Amtssprache ist.

Norwegisch wurde in vier Formen standardisiert, von denen heute zwei einen offiziellen Status haben:

Bokmål ([bukmo:l], wörtl.: Buchsprache) Nynorsk ([ny:norsk], wörtl.: Neunorwegisch) Riksmål ([ri:ksmo:l], wörtl.: Reichssprache; sehr konservatives, stärker am Dänischen orientiertes Bokmål ohne offiziellen Status) Høgnorsk ([hø:gnorsk], wörtl.: Hochnorwegisch; sehr konservatives, stärker an der ursprünglichen aasenschen Standardisierung orientiertes Nynorsk ohne offiziellen Status)

Bokmål/Riksmål, oft in fehlerhafter Vereinfachung Norsk ("Norwegisch") genannt, wird von rund 85 bis 90 Prozent der norwegischen Bevölkerung geschrieben und ist linguistisch gesehen keine ursprüngliche Einzelsprache, sondern ein teilweise norwegisiertes Dänisch und somit eine Tochtersprache desselben. Riksmål ist eine nicht-offizielle Variante, die dem moderaten Bokmål ähnlich ist – es ist der dänisch-norwegischen literarischen Tradition verpflichtet und daher zum Teil weniger „norwegisiert“.

Nynorsk hingegen hat mehr Gemeinsamkeiten mit den westskandinavischen Sprachen Färöisch und Isländisch als Bokmål, Dänisch und Schwedisch. Trotz der Vorsilbe Ny- ("Neu") ist Nynorsk ("Neu-Norwegisch") nicht die jüngere, sondern die ältere der offiziellen norwegischen Sprachvarianten.

Høgnorsk schließlich wird nur in sehr kleinen Kreisen gepflegt.

Die beiden Varianten Bokmål und Nynorsk haben darüber hinaus viele Elemente, die sie mit dem Schwedischen teilen. Norweger, Dänen und Schweden verstehen sich daher gegenseitig relativ gut, wobei Norweger die beiden anderen Völker sprachlich besser verstehen als Dänen und Schweden sich untereinander. Auch haben Norweger bessere Voraussetzungen, Färöisch oder Isländisch zu erlernen. Die Übereinstimmungen im Wortschatz liegen im Falle von Dänisch und Norwegisch bei schätzungsweise über 95 %, zwischen Dänisch und Schwedisch bei ca. 85 bis 90 %.

Der Ursprung der norwegischen Sprache liegt im Altnordischen, das dem Isländischen sehr ähnlich ist. In der Hansezeit war Mittelniederdeutsch (Plattdeutsch) die Verkehrssprache des Nordens. Viele niederdeutsche Wörter wurden als Fremdwörter und Lehnwörter integriert.

Nynorsk ist Amtssprache von 27 % der Gemeinden, in denen insgesamt 12 % der Gesamtbevölkerung leben; die übrigen Gemeinden haben rund je hälftig Bokmål als Amtssprache oder aber sind sog. "sprachneutral" (was faktisch zumeist mit Bokmål-Gebrauch gleichzusetzen ist).

Das Sprachabkommen im Nordischen Rat garantiert zudem, dass Dänisch und Schwedisch im offiziellen Schriftverkehr erlaubt sind. Das gilt gegenseitig.